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Oman - Musandam

Oman

Muscat - Capital Area

Forts im Oman

westliches Hajar-Gebirge

Sharqiya

Dhofar

Wahiba Sands und Rub Al Khali

Musandam

 

An der Meerenge von Hormuz liegt die kleine zum Oman gehörende und nur über die Vereinigten Arabischen Emirate erreichbare Enklave Musandam, eine der faszinierendsten Landschaften des Oman. Das Massiv des Jebel Harim erreicht über 2000 Meter Höhe, über eine steile Piste kann man mit dem Geländewagen durch die Bergwelt auf bis zu 1600 Metern Seehöhe fahren, immer wieder bieten sich schöne Ausblicke auf die zerklüfteten Täler, in denen kleine Felder und Bauernhöfe zu finden sind.

Die Berge fallen steil zum Meer ab, erst in den 70er Jahren wurde eine Straße entlang der Steilküste vom Emirat Ras Al Khaimah zur Hauptstadt Khsab gebaut. Die verschlafene Stadt verfügt über ein Fort, das sehr schön renoviert und zu einem Museum ausgebaut wurde. Von der Mauer des Forts bietet sich ein guter Ausblick auf die umliegenden Berge und den Hafen, in dem täglich Dutzende Motorboote aus dem Iran anlegen, um begehrte Waren aus den Emiraten in den Iran zu transportieren. Abends, kurz vor Einbruch der Dämmerung, sammeln sie sich vor der Hafeneinfahrt und fahren voll beladen in Gruppen von über 20 Schnellbooten über die Meerenge von Hormuz in den Iran, um am nächsten Morgen - mit Ziegen beladen - wieder zu kommen.

Ein Erlebnis der besonderen Art ist die Fahrt mit einer Dhau von der Hauptstadt Khasab aus in Richtung Norden entlang der Küste und weiter in eine der Buchten, die wie Fjorde in die Bergwelt Musandams hineinreichen - man nennt die Region auch "Norwegen der Arabischen Halbinsel". Einige Dhaus wurden zu Ausflugsschiffen umgebaut, auf denen man einen herrlichen Tag mit gutem Essen verbringen kann. Es bieten sich auf der gesamten Fahrt beeindruckende Ausblicke, steile Felswände fallen ins Meer, dazwischen liegen kleine Fischerdörfer, die nur mit dem Boot zu erreichen sind. Auf dem Weg dorthin passiert man eine Bucht, in der fast immer Delfine anzutreffen sind - neugierig begleiten sie die Dhau und sorgen für Abwechslung. In der Nähe der Telegrafeninsel (hier gab es einst eine britische Telegrafenstation) bietet sich eine Pause an, hier kann man im herrlicher Umgebung im warmen Meer schwimmen, ehe man wieder die Heimfahrt nach Khsab antritt.