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Über die Straße sind es mehr als 1000 Kilometer durch Wüsten von Muscat nach Salalah, der Hauptstadt der südlichen Provinz Dhofar. Die Stadt liegt in der schmalen Küstenebene zwischen den über 1700 Meter hohen Bergen des Jebel Samhan und dem Indischen Ozean. In der Region lagen bereits zur Zeit der Südarabischen Königreiche wichtige Siedlungen und Häfen am Anfang der Weihrauchstraße, wie die Ausgrabungen von Sumhurum am Khor Ruri, einer unter Naturschutz stehenden Lagune, beweisen. Im Hinterland, am Rande der großen Wüsten, befinden sich zahlreiche Weihrauchbäume, deren getrocknetes Harz schon vor Jahrtausenden gehandelt wurde.
Sehenswert sind auch die Oasengärten von Salalah, die sich auf einer Länge von mehreren Kilometern durch die gesamte Stadt ziehen. Hier wachsen Kokospalmen, Bananen, Papayas sowie zahlreiche andere exotische Früchte wie Jackfrucht, Sternfrucht, Sapodilla und Cherimoya. Ein Spaziergang durch die schattigen Oasengärten lohnt sich ebenso wie der Besuch des berühmten Weihrauchsouks in Salalah, auf dem meist Frauen die verschiedenen Düfte der arabischen Welt anbieten.
Ausflüge führen nicht nur zu den bereits erwähnten Weihrauchbäumen, in der Bergwelt des Dhofar liegt das Hiobs-Grab mit herrlichem Ausblick auf die Küstenebene, auf dem Jebel Samhan gib es weitere schöne Aussichtspunkte, zahlreiche malerische Wadis liegen in den Bergen, und schließlich führt eine Fahrt in Richtung jemenitischer Grenze über eine gewaltige Passstraße, die in die steilen Felswände gesprengt wurde.
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