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Diashow von Daniel Vanek

Auf ihrem langen Weg von China zum Mittelmeer mussten die über die Seidenstraße ziehenden Händler auch die Wüsten Zentralasiens queren. Über Jahrhunderte profitierten Karwanenstädte von der wichtigen Handelsroute, große Dynastien errichteten reich geschmückte Moscheen, Medresen und Paläste, deren glasierte Fassaden und Kuppeln unter der Wüstensonne leuchten.
Auf unserer Reise durch das erst seit 1991 selbständige Usbekistan wenden wir uns nach einem kurzen Besuch der Hauptstadt Taschkent zunächst nach Nordwesten, wo die unter dem Schutz der UNESCO stehende Karawanenstadt Chiwa liegt. Inmitten der Wüste Kisilkum besuchen wir mit Ayaz Kala eine verfallene Festung aus der vorislamischen Zeit.
Schließlich machen wir uns auf den Weg in eine der entlegensten Regionen Usbekistans, zum mittlerweile fast vollständig ausgetrockneten Aralsee. In der heute über hundert Kilometer vom Wasser entfernten ehemaligen Fischereistadt Muynak zeugen die in einer Salzwüste liegenden rostigen Schiffswracks von besseren Zeiten.
Zurück auf der Hauptroute der Seidenstraße besuchen wir mit Buchara und Samarkand die wohl bekanntesten Städte an dieser alten Karawanenroute. Während Buchara über lange Zeit religiöses Zentrum der Region war und somit über unzählige alte Medresen und Moscheen verfügt, glänzt Samarkand bis heute mit den großartigsten Bauwerken - immerhin war hier die Hauptstadt des timuridischen Weltreiches.
Neben dem Besuch der berühmten Sehenswürdigkeiten konzentrieren wir uns jedoch auch auf die noch immer gepflegten alten Traditionen der Usbeken. So wandern wir über einen Pilgerweg in den Bergen der Zerafshan-Kette, besuchen eine Hochzeit, spazieren über bunte Märkte und lassen das orientalische Flair auf uns wirken.
2. April 2012 (Montag) in Bad Schallerbach
Atrium
19.15 Uhr


